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Just because you can, doesn’t mean you should.- Acheron
Habe mal wieder eines meiner Dark-Hunter-Bücher durchgeblättert und bin mal wieder über Acherons Lieblingsmotto gestoßen… 🙂

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Kinley MacGregor (Sherrilyn Kenyon)- The MacAllisters. The Warrior

Orginaltitel:
Verlag:Avon
ISBN:978-0060796679
Seitenanzahl: 352
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,99€
Erscheinungsjahr: 11.2007
Übersetzer:-

Buch eins der MacAllister-Reihe: Claiming the Highlander (Braden und Maggie)
Buch zwei der MacAllister-Reihe: Born in Sin (Sin und Caledonia)
Buch drei der MacAllister-Reihe: Taming the Scotsman (Ewan und Nora)

Inhalt:
Lochlan MacAllister was born to lead. Ruthlessly groomed to take control of his clan, he has given his life to his people. But when he learns that the brother he thought was dead might still be alive, he embarks on a quest to find the truth.
Catarina wants a life of freedom. But now Catarina’s royal father wants to use her as a pawn to ensure a treaty between conflicting lands. So much so that he’s willing to kidnap his daughter to force the issue. But when she escapes, fate throws her into the path of a man she loathes.
Lochlan is stunned to find the shrewish Cat being hauled away by unknown men. Unwilling to see even her suffer, he frees her only to learn that she has her own demons to fight. When their fates intertwine, two people who know nothing of trust must rely on each other, and two enemies who have vowed their eternal hatred must find common ground, or see their very lives shattered.

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Meinung:
Vorerst mal das Buch ist das vierte der MacAllisters. Es ist nicht unbedingt nötig die anderen Bücher davor zu lesen, aber mit ein bisschen Vorkenntnis kommt man durchaus einfacher in den Lesefluss rein.
Ich habe die Bücher in chronologischer Reihenfolge gelesen und hatte dementsprechend hohe Erwartungen an Lochlans Buch, wurde allerdings enttäuscht. Im Vergleich zu den drei vorherigen Bücher war dieses eher schal, man erfährt noch ein bisschen was aus der Kindheit der MacAllister Brüder, was allerdings auch schon in einem der vorherigen Bücher angedeutet wurde. Auf die beiden Charaktere, Cat und Lochlan habe ich mich schon richtig gefreut: Er, der sture Clan-Lord, der Regeln zu lieben scheint und Sie, die Gauklerin, die nichts mehr mag als Regeln zu brechen. Zwei Charaktere, die wenn sie aufeinander treffen richtig turbulente Dinge erleben könnten. Nichts da, zu erst wie auch im vorhergehend Buch, wo die beiden zuerst aufeinander treffen, können sie sich nicht ab und können nicht mal im selben Raum stehen ohne sich anzugiften, aber das schwächt schnell ab, schon bald kommen die großen Gefühle auf… Es mag ja sein, dass nur eine schmale Grenze zwischen Liebe und Hass ist, aber so schmal???
Die Handlung ist recht unspektakulär und der einzige Grund wirklich weiter zu lesen ist, um herauszufinden ob der tot-geglaubte Bruder nun wirklich tot ist oder nicht…
Ab und zu gab es einige Lichtblicke und ich habe gehofft, dass jetzt etwas gutes kommt, oder das das Niveau, das zu sehen war gehalten wird, aber die Lichtblicke waren oft leider sehr kurz….
Einige der Charaktere, die im Buch erschienen haben sehr viel Potential und lassen auf einiges hoffen, einige sind mir auch ganz lieb geworden übers Buch hin, aber im allgemeinen fehlte eben immer noch etwas…
Das Buch verbindet zwei Reihen, die der MacAllister-Brüder und die der Brotherhood of the Sword miteinander, was eine sehr nette Idee ist, die aber nicht so wirklich gut ausgearbeitet wurde..
Im allgemeinen fehlt mir Sherrilyns sonst so leicht sichtbare Liebe zu ihren Figuren, die feine Ausarbeitung und die Details in der Geschichte,die Lacher und Streitereien die sonst so viel Realität und Liebe in die Geschichte bringen. Es scheint mir Sherrilyn hatte hier einfach keine Lust mehr etwas zu schreiben und musste deshalb noch schnell mal was hin schmieren, dass das Ende dem ganzen dann noch die Krone ala Klischee aufsetzen musste, war für mich dann doch zu viel…

Spoiler!
Natürlich kommt der Vater von Cat und droht Tod und Verderben an, aber durch Lochlans „Heldenhafte Tat“ wird der Vater überzeugt, dass das Glück seiner Tochter das wichtigste auf Erden ist (nachdem er sie zuerst zu einer politischen Heirat zwingen wollte wohlbemerkt!). Und er überlässt die beiden einem Happy-End, wo auf den letzten Seite dann noch eine dritte Reihe von Sherrilyn Kenyon mit eingewoben wird, und der tote Bruder als ein Dark-Hunter wieder auftaucht …..

Allem in allem wurde ich von dem Buch nur schwer enttäuscht…
Viel Potential für eine gute und richtig wunderbare Geschichte, was aber miserabel umgesetzt wurde….