Posts Tagged ‘Hobby’

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Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand der das nicht wußte und hat es einfach gemacht!- unbekannt

Die Frage ist jetzt: Hat er es dann auch geschafft? 😉

Teestunde- Experiment: Schwarztee

Als ich vor einiger Zeit das Buch Machen Sie das Beste aus ihrem Typ gelesen habe, bin ich auf eine interessante Art, den Schwarztee zu machen, gestoßen. Lange Rede kurzer Sinn: Das musste ich doch gleich auch mal ausprobieren.

Zwar hat mein „gleich“ ein bisschen gedauert aber hier kommt jetzt mal mein Versuch.

Ich mache meinen Schwarztee immer so: Zuerst den Teebeutel in die Tasse dann das kochende Wasser drüber und schließlich wenn der Tee fertig gezogen hat die Milch je nach Bedarf drüber…

In dem Buch hieß es, dass die Hauptfigur ihren Schwarztee immer nach einem bestimmten Muster macht. Und zwar kippt sie in die Tasse zuerst den Teebeutel und die Milch, dann wird das Wasser aufgekocht und schließlich über dieses Milch-Teebeutel-Gemisch gegossen. Da habe ich mich dann wirklich gewundert. Ändert sich der Geschmack dadurch? Und wenn ja dann wie?

Nachdem ich es mal ausprobiert habe kann ich dazu nur sagen, den Teebeutel mit der Milch in die Tasse zu legen sah schon komisch für mich aus, die Milch hat sich auch ganz leicht bräunlich gefärbt. Vom Geschmack her kam es mir so vor als wäre der Schwarzteegeschmack etwas intensiver. Vielleicht weil sich die Milch mit dem Tee anreichert? Bin mir da nicht so sicher woher das kam. Kann aber auch Einbildung gewesen sein, da ich unbedingt wollte, dass es anders schmeckt…. 😀

So oder so, nach der zweiten Experimenttasse muss ich jetzt alle paar Minuten aufs stille Örtchen rennen (Schwarztee entwässert! 😀 ), und bin zu dem Entschluss gekommen, dass mir meine Art den Tee zuzubereiten wohl einfach am liebsten ist. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier… 🙂

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Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später. —Wilhelm Busch

Ausdauerlauf war mir schon immer lieber als Sprint… 🙂

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Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.- Abraham Lincoln

Und ich habe mir gerade vorgenommen heute mal sehr glücklich zu sein … 😀

Memoire der letzten Verlorenen- Marbas

Ohne einen Wunsch zu sterben. Zu wissen, dass man für immer die Augen schließen wird und dabei nichts zu bereuen hat. Ich wusste, sollte ich jemals diese Welt verlassen, dann werde ich auch diesen letzten Gang mit Freude und ohne Wehmut begehen. Dies war immer mein Ziel, mein einziger Wunsch den ich im Leben verfolgte. Das Einzige was ich mein ganzes Leben lang jagte und nie vergas. Alles zu machen oder nichts zu machen, mein Leben in vollen Zügen genießen, sodass ich es nie bereuen würde gelebt zu haben. Nein, ich habe es nie auch nur für möglich erachtet, dass ich in meinem letzten Augenblick dieses Gefühl noch einmal erleben werde. Gesehen habe ich es oft, Menschen, verzweifelt, am Ende, zu Grunde gegangen an einem Gefühl, dass sie nicht mehr loswurden. An einer Krankheit verendet, die wächst und wächst bis sie einen verschlingt. Nie wurde ich auch nur von diesem langsam, dahinschleichenden Tod heimgesucht, bis zum Ende. Denken, Wissen, das war es, ich dachte, wusste, ich würde auch noch meinen letzten Atemzug mit einem Lächeln auf den Lippen vollziehen. Es mit einem Grinsen der Genugtuung und des Wohlbefindens beenden. Aber es kam alles anders. In diesem letzten Einatmen, diesem letzten Augenschließen fühlte ich mehr als ich es je zuvor konnte oder wollte. Es war wie ein Sturm der über mir zusammenbrach und mich verschlang. In diesem letzten Augenblick bereute ich es. Ich bereute, dass ich nun starb und für immer gehen musste. Nur eine Minute mehr, nur eine Sekunde, nur einen kurzen Blick wollte ich noch einmal auf dieses Gesicht erhaschen. In die unendlichen Tiefe dieser Augen schauen. Als sich mein Augenlicht trübte, bereute ich es nie wieder in diese Augen blicken zu können.

Teestunde- „Chilli-Trüffel“

Ein Geschenk meiner Tante zu Ostern (oder war es Weihnachten?).  Ein aromatisierter Schwarztee.

Schwarzer Tee- „Chilli Trüffel“ mit Schoko-Chilli-Geschmack

Zutaten sind: Schwarztee-Ceylon, Schwarztee-Südindien, Kakaostücke, Chillistücke, weiße Schokostücke, Aroma, rosa Pfeffer

Beim ersten Mal habe ich es mal ganz nach Packungsvorgabe gemacht.
1 Teelöffel/pro Tasse
mit kochendem Wasser übergießen
und 3 Minuten ziehen lassen

Schon allein der Duft ohne das ziehen lassen, nur die Teeblätter riechen schon wunderbar. Nach Schokolade und Schwarztee und noch irgendwas, was ich einfach nicht deuten kann, ist das der Pfeffer? oder das Chilli? oder das Aroma? Schwer zu sagen.

Zum Geschmack:
Also normalerweise trinke ich Schwarztee immer mit Milch, hier habe ich aber erst mal ein paar Schlucke ohne Milch versucht um den „reinen“ Tee zu schmecken.
Auch hier schmeckt man die Schoko wieder gut heraus, neben einem typischen Schwarzteegeschmack (ich glaube das ist der Ceylon, den trinken wir zu Hause sehr oft..). Allgemein ist er recht süß, braucht also keinen Zucker mehr. Da ich allerdings nicht weiß wie Chilli schmeckt, kann ich jetzt auch nicht sagen ob ich es schmecke. Eigentlich dachte ich immer Chilli sei etwas scharfes, aber scharf ist es nicht. Und was den Pfeffer angeht? Das fand ich ja schon beim Zutaten lesen so seltsam. Pfeffer? im Tee? Allerdings kommt der irgendwie als ein kleiner Nachgeschmack heraus, was den Schokogeschmack nochmal etwas unterzeichnet. Die Milch ändet am Geschmack nicht viel, außer dass sie den Schwarzteegeschmack etwas abdämpft. Sehr lecker auf jeden Fall.
Allerdings höre ich nach dieser Tasse jetzt auf, mehr als eine am Stück kann man da leider nicht trinken.

Regenspaziergang

Heute hat es wunderbar viel geregnet und ich wurde bis auf die Knochen nass.

Aber ich fange wohl besser ganz am Anfang an. Bei uns hat es schon seit heute morgen alle Stunde mal geregnet und zwar nicht nur so ein leichtes plätschern sondern richtige Schauer. Auf jeden Fall war dann eine Zeit lang nichts von Wasser zu sehen, also bin ich raus auf einen meiner normalen „Ach, ich brauche doch noch was vom „Supermarkt“- Spaziergänge gegangen. Und auf dem nach Hause weg habe ich natürlich noch einen Umweg gemacht zu noch einem anderen Supermarkt, vielleicht fällt mir ja auf dem Weg noch ein ob ich was vergessen habe, dann kann ich das gleich kaufen. Aber nein, ich habe nichts mehr gebraucht und als ich dann das Geschäft verlassen habe hat es wieder geschauert. Also, ich natürlich brav wie ich bin, Regenschirm auf und das Laufen angefangen. Dann habe ich aber schnell bemerkt, dass das nutzlos war, zwar war mein Oberkörper und Kopf trocken aber dafür waren meine Hose und Schuhe verloren. Deshalb habe ich den Regenschirm wieder weggetan mich unter meiner Mütze, meiner Pullikapuze und meiner Anorakkapuze versteckt und bin weiter gegangen. Und natürlich komplett nass geworden. Der Regenschirm hing nutzlos an der Hand und meine Haare sind sogar trocken geblieben der ganze Rest von mir allerdings nicht. Als ich dann zu Hause war, waren meine Eltern leider noch da. Normalerweise gehen sie Freitagabend immer weg, aber heute sind sie später gegangen und deshalb wurde ich gleich mal angemotzt, warum ich denn den Regenschirm nicht aufmache, und dass jetzt der ganze Flur und alles nass ist. Jetzt musste ich nach dem Duschen, alles trocken wischen, meine Eltern sind mittlerweile auch weg. Und ich mache mir jetzt erst mal einen warmen Tee.

Das Enzige was noch besser ist als spazieren gehen, ist spazieren gehen im Regen. Mit Schirm oder ohne. Bei leichtem Nieseln oder bem starken Schauern… 🙂

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Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft und zu viel aus ihnen schöpft.- Demosthenes

Also mein Brunnen der Weisheit scheint noch voll zu sein 😀 😀 😀 😀

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Ständig begegnen uns großartigen Chancen, die sich als scheinbar unlösbare Probleme tarnen. – Mark Twain

Na da bin ich dann aber schon sehr vielen „großartigen Chancen“ begegnet… 🙂

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“Die Wahrheit, die sich in Worten ausdrücken lässt,
ist nie die endgültige Wahrheit.”- Laotse

Mal ein Spruch der sich auch auf die anderen Lebensweisheiten deuten kann… 🙂

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Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.- Theodor Heuss

Ob der gute Herr sich noch an seinen Spruch erinnern kann? 🙂

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Vielleicht schläft der Tod mit einem Teddybär?!- (Ich habe leider keine Ahnung von wem das ist…)

Ich finde den Spruch ja mal richtig gut 😀 😀 😀

Memoire der letzten Verlorenen-Valac

Wisst ihr wie es sich anfühlt? Wisst ihr wie es ist in einer Welt der Zerstörung zu leben? In einer Welt des Todes zu existieren? Einer Welt in der alles seinen Preis hat. In der man nichts umsonst bekommt. Ein Ort, wo man für alles bezahlen muss. Ein Zeichen des Reichtums, ein Gegenstand, eine liebevolle Geste, ein Gefühl oder einfach nur ein nettes Wort. Alles hat seinen Preis. Aber ob man diesen auch bereit ist zu zahlen. Ob etwas angemessen ist oder viel zu teuer, als das man es jemals ergattern könnte. Das Einzige, was man in solch einer Welt des Endes bestimmen kann, ist das warum. Du weißt, du wirst sterben. Nicht irgendwann, nicht irgendwie und nicht irgendwo. Du weißt es, aber du kannst es niemals aufhalten. Niemals verhindern. Es ist unausweichlich. Das Einzige, was man in solch einer Welt noch bestimmen kann, dass ist das warum. Ich werde es niemals vergessen. Das Rauschen meines eigenen Blutes, wie es in meinen Ohren verklang. Ich spürte, wie mir der rote Lebenstrunk langsam in den Adern gefror. Ich wusste dies war mein Ende. Wusste, dass ich endlich meinen letzten Atemzug in dieser Welt des Nichts erringen würde. Als mein Blick glasig wurde und die Dunkelheit auf mich zukroch, versagte auch das letzte bisschen an Schmerz. Die Finsternis anfing mich in sich zu verschlingen. Das letzte was ich in dieser Welt sah, war das wofür ich bereit gewesen war mit meinem Leben zu zahlen. Alles hat seinen Preis. Und dieses mal war der Preis mein Leben. Ob ich es bereue? Ob ich mich um entscheiden würde? Meine Entscheidung widerrufen, nicht zu zahlen? Nein! Ich würde es nicht anders machen. Als ich den Handel einging, wusste ich mit was ich zahlen müsste und ich war bereit die Kosten zu übernehmen. Für was ich gezahlt habe? Was wertvoll genug war, dass ich mein Leben dafür geben würde? Eine Vision der Zukunft und der Hoffnung. Eine Geste, die mir zeigte, dass ich geliebt wurde, dass jemand um mich trauern würde, dass ich nie in Vergessenheit geraten würde. Ich habe bezahlt. Ich habe mein Leben gegeben für ein Lächeln. Nichts weiter als ein Lächeln.

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