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[Tag 24]- Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Das ist mal was einfaches:

Elizabeth George- Wo kein Zeuge ist

Davon gibt es sogar auch schon eine Rezi. Gegen alle Widerstände habe ich es sogar feritg gelesen.

Wo kein Zeuge ist- Elizabeth George

So dann kommt hier mal meine Rezension zum meinem Juni-Buch

Wo kein Zeuge ist von Elizabeth George.

Orginaltitel: With No One As Witness
Verlag: Goldmann
ISBN:  978-3442468690
Seitenanzahl: 800
Ausgabe: Taschenbuch
Preis:  9,95€
Erscheinungsjahr: 11.2008
Übersetzer: Michael J. Müschen

Inhalt:

Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden …

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Ich frage mich jetzt schon seit ich das Buch zu Ende gelesen habe woher genau der Titel kommt, ich habe zwar so eine Idee wie der Titel gemeint sein könnte bin mir aber nicht sicher und das stört mich gerade irgendwie. Wo kein Zeuge ist , also ein Verbrechen wo man erst mal nach Beweisen etc. suchen muss weil es eben niemand gesehen hat aber das ist eigentlich schon so etwas banales, was man über die meisten Verbrechen sagen kann… Weiß wirklich nicht woher der Einfall kam…

Dann mal zum Buch an sich. Man kann es nicht besonders gut an einem Stück lesen, ich habe ungefähr am Tag 100-200 Seiten gelesen, mehr ist aber kaum möglich, der Schreibstil eignet sich dafür irgendwie nicht so wirklich. (Und das von mir, wenn ich das mal so sagen darf, die ein gutes Buch an einem Tag durchhat solange es mir taugt….)

Auch hat die Geschichte ewig gebraucht um mal ins Laufen zu kommen, ja mir ist klar dass es nicht immer Action bei Polizeiermittlungen geben kann und das die Routinearbeit überwiegt aber das hat George wirklich etwas zu lang zu ausführlich zu langatmig gemacht. Auch fand ich manche Dinge die sie geschrieben hat unglaublich unnütz, vor allem zu Beginn des Buches wo es eh schon so langsam vorwärts ging wollte ich dann wirklich nicht jede doofe Malzeit der Hauptfigur erzählt bekommen, dass hat dann einfach nur genervt, es war zu ausführlich. Als die Geschichte dann endlich ins Laufen kam waren diese Details nicht mehr so nervend und ich habe mich größtenteils daran gewöhnt.

Ein weiterer Punkt der mich fast das ganze Buch über genervt hat, waren die Straßen- und Platznamen. Für jemanden der nicht in London wohnt sind all diese Namen einfach nur verwirrend, irritierend, störend… Wenn man in London lebt oder die Stadt super gut kennt mag das ganz schön sein im Sinne: „Oh da war ich doch erst, und ja dieser Platz ist ja soundso..“ aber mich hat es fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich dann immer dieses Verlangen hatte eine Stadtkarte von London zu suchen und die Orte zu suchen, und der Hauptfigur die Straßen lang von einem Ort zum anderem zu folgen, was mich einfach …*grrr*

Ansonsten war der Schreibstil ganz passable und gut lesbar.

Zur Story an sich. Obwohl ich die vorherigen Bücher nicht gelesen hatte gab es fast keine Probleme mit der Storyline, bis auf einige wenige Male wo ich aufgestutzt habe, aber das konnte man „überlesen“.

Die „Krimi-Story“ an sich war ganz gut durchdacht und interessant.

Was die Charaktere betrifft, konnte ich mir die Hauptpersonen leider nie wirklich vorstellen, sie blieben mir irgendwie fremd und unpersönlich. Figuren die in diesem Buch neu vorgestellt wurde gaben irgendwie ein besseres Bild ab, so kann ich mir nur vorstellen, dass George die Hauptcharaktere schon in so vielen Bücher beschrieben und vorgestellt hat, dass sie davon ausgeht jeder kenne sie bis jetzt.

Gegen Ende hin wurde ich dann doch noch von der Story und dem Geschehen gepackt. Aber ich fand es doch verwirrend, obwohl es schien dass George Einblick in das „normale Polizeigeschehen“ geben wollte, so war das Ende dann doch nur wieder Action und, na ja, irgendwie wie einer dieser typischen Tv-Krimis zu ende gekommen.

Für mich ein Zwang-Buch, dass ich nicht zweimal lesen werde und was mich auch nicht wirklich hungrig auf mehr gemacht hat, wenn ich überhaupt noch was aus der Reihe „lesen“ werde dann über ein Hörbuch, da es wirklich schwer war die ersten paar Seiten hinter mich zu bringen ohne vor Langeweile wegzunicken.

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Warum?

Also die Tante meiner Mum, oder ist es ihre Großcousine oder so etwas? Ich bin mir da selber nicht so sicher, auf jeden Fall eine Verwandte meiner Mum, die wir immer zu den Feiertagen hin besuchen hat mir das Buch geschenkt. An Feiertagen, meistens Weihnachten (früher auch zu Ostern) gibt es bei uns das alljährliche Verwandtenbesuchen, da gehen wir dann einmal fast alle unsere Verwandte besuchen, die wohnen alle irgendwo in der groben Nähe von Stuttgart…
Auf jeden Fall kenne ich diese „Tante“ schon seit ich ganz klein bin und wir gehen sie dann immer besuchen und trinken Tee, essen Kuchen/Plätzchen und dann kriegen wir( meine Schwester und ich) zu Weihnachten auch meist noch ein zwei Geschenke. Da diese „Tante“ Lehrerin ist liest sie oft Jugendbücher, die vielleicht ihre Schüler interessieren könnten oder Romane, die sie eben gerade interessieren und wenn sie die dann gelesen hat bekommen meine Schwester und ich sie dann. Wir beide lesen eigentlich ganz gerne, unsere „Tante“ weiß dass und dann gibt sie die Bücher an uns weiter. Wo kein Zeuge ist, ist so eins dieser Bücher von meiner „Tante“, die meisten Bücher die ich von ihr bekomme, sind allerdings eher nicht mein Geschmack und manchmal wie hier auch mitten aus einer Reihe herausgegriffen. Einige dieser Bücher mochte ich dann aber als ich sie erst mal gelesen habe, deshalb und allein schon weil wir sie ja geschenkt bekommen sage ich nie „nein“ oder „die mag ich nicht“. Ich glaube so was mache ich bei Geschenken grundsätzlich einfach nicht, kann mich zumindest an kein so ein Ereignis erinnern…
Weshalb es dann solange im Regal stand, ich mag Krimis eigentlich nicht so sehr, vielleicht liegt das auch einfach daran dass ich bis jetzt keinen Guten gelesen habe. Auf jeden Fall konnte ich mich bis jetzt nie dazu durchringen, dieses doch eher längere Buch zu lesen…
Vorurteile gegen Krimis, akute Unlust und Bange vor den vielen Seiten so einfach ist das….
Tja, und so bin ich zu diesen Buch hier gekommen… 🙂

Fertig!

Kleine Zwischenmeldung:

Ich habe mein Juni-Buch fertig, morgen oder übermorgen kommt dann noch die Rezension, aber im Moment kann ich micht dazu durchringen etwas mit ein bisschen mehr Inhalt zu schreiben… 🙂

Halbzeit…

So, mal als kleine Zwischenmeldung, ich habe gestern noch ein bisschen mehr gelesen und bin jetzt somit auf Seite 402 und habe damit die goldene Mitte des Juni- Buches erreicht. Als kleinen Halbzeitbericht lässt sich bis jetzt schon einiges sagen (was ich natürich alles in meiner Rezension dann aufgreifen werde) aber das wohl interessanteste bis jetzt ist die Langatmigkeit des Buches, was ich bei ca. 800 Seite zwar erwartet habe aber na ja…..

Das gelbe Auto…

Die Post ist mal wieder bei uns vorbeigeschneit und zurückgelassen wurde diesmal:

Lara Adrian- Gezeichnete des Schicksals

Jetzt habe ich gleich doppelte Motivation um Elizabeth George- Wo kein Zeuge ist fertig zu lesen. Nicht nur das es mein Monatsbuch ist, nein, wenn ich es fertig habe kann ich auch gleich Lara Adrian anfangen, also wenn das nicht aufbauend ist. Als kleiner Zwischenbericht ich bin auf Seite 223 von 795 also habe ich noch einiges vor, allerdings habe ich es mir schon ausgerechnet, wenn ich es schaffe jeden Tag 100 Seiten zu lesen bin ich in ca. 6 Tagen fertig, bisschen mehr bisschen weniger mal sehen wie ich es so hinkriege (auch mit Schule jetzt noch mit einbezogen…).