Archive for Schreibtisch

Memoire der letzten Verlorenen- Marbas

Ohne einen Wunsch zu sterben. Zu wissen, dass man für immer die Augen schließen wird und dabei nichts zu bereuen hat. Ich wusste, sollte ich jemals diese Welt verlassen, dann werde ich auch diesen letzten Gang mit Freude und ohne Wehmut begehen. Dies war immer mein Ziel, mein einziger Wunsch den ich im Leben verfolgte. Das Einzige was ich mein ganzes Leben lang jagte und nie vergas. Alles zu machen oder nichts zu machen, mein Leben in vollen Zügen genießen, sodass ich es nie bereuen würde gelebt zu haben. Nein, ich habe es nie auch nur für möglich erachtet, dass ich in meinem letzten Augenblick dieses Gefühl noch einmal erleben werde. Gesehen habe ich es oft, Menschen, verzweifelt, am Ende, zu Grunde gegangen an einem Gefühl, dass sie nicht mehr loswurden. An einer Krankheit verendet, die wächst und wächst bis sie einen verschlingt. Nie wurde ich auch nur von diesem langsam, dahinschleichenden Tod heimgesucht, bis zum Ende. Denken, Wissen, das war es, ich dachte, wusste, ich würde auch noch meinen letzten Atemzug mit einem Lächeln auf den Lippen vollziehen. Es mit einem Grinsen der Genugtuung und des Wohlbefindens beenden. Aber es kam alles anders. In diesem letzten Einatmen, diesem letzten Augenschließen fühlte ich mehr als ich es je zuvor konnte oder wollte. Es war wie ein Sturm der über mir zusammenbrach und mich verschlang. In diesem letzten Augenblick bereute ich es. Ich bereute, dass ich nun starb und für immer gehen musste. Nur eine Minute mehr, nur eine Sekunde, nur einen kurzen Blick wollte ich noch einmal auf dieses Gesicht erhaschen. In die unendlichen Tiefe dieser Augen schauen. Als sich mein Augenlicht trübte, bereute ich es nie wieder in diese Augen blicken zu können.

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Memoire der letzten Verlorenen-Valac

Wisst ihr wie es sich anfühlt? Wisst ihr wie es ist in einer Welt der Zerstörung zu leben? In einer Welt des Todes zu existieren? Einer Welt in der alles seinen Preis hat. In der man nichts umsonst bekommt. Ein Ort, wo man für alles bezahlen muss. Ein Zeichen des Reichtums, ein Gegenstand, eine liebevolle Geste, ein Gefühl oder einfach nur ein nettes Wort. Alles hat seinen Preis. Aber ob man diesen auch bereit ist zu zahlen. Ob etwas angemessen ist oder viel zu teuer, als das man es jemals ergattern könnte. Das Einzige, was man in solch einer Welt des Endes bestimmen kann, ist das warum. Du weißt, du wirst sterben. Nicht irgendwann, nicht irgendwie und nicht irgendwo. Du weißt es, aber du kannst es niemals aufhalten. Niemals verhindern. Es ist unausweichlich. Das Einzige, was man in solch einer Welt noch bestimmen kann, dass ist das warum. Ich werde es niemals vergessen. Das Rauschen meines eigenen Blutes, wie es in meinen Ohren verklang. Ich spürte, wie mir der rote Lebenstrunk langsam in den Adern gefror. Ich wusste dies war mein Ende. Wusste, dass ich endlich meinen letzten Atemzug in dieser Welt des Nichts erringen würde. Als mein Blick glasig wurde und die Dunkelheit auf mich zukroch, versagte auch das letzte bisschen an Schmerz. Die Finsternis anfing mich in sich zu verschlingen. Das letzte was ich in dieser Welt sah, war das wofür ich bereit gewesen war mit meinem Leben zu zahlen. Alles hat seinen Preis. Und dieses mal war der Preis mein Leben. Ob ich es bereue? Ob ich mich um entscheiden würde? Meine Entscheidung widerrufen, nicht zu zahlen? Nein! Ich würde es nicht anders machen. Als ich den Handel einging, wusste ich mit was ich zahlen müsste und ich war bereit die Kosten zu übernehmen. Für was ich gezahlt habe? Was wertvoll genug war, dass ich mein Leben dafür geben würde? Eine Vision der Zukunft und der Hoffnung. Eine Geste, die mir zeigte, dass ich geliebt wurde, dass jemand um mich trauern würde, dass ich nie in Vergessenheit geraten würde. Ich habe bezahlt. Ich habe mein Leben gegeben für ein Lächeln. Nichts weiter als ein Lächeln.

WirrWarr-Gedanken die 2.

Genau wie beim ersten Mal, laut lesen macht mehr Spaß 😉

Vergessen? Hast du schon mal vergessen? Vergessen? Was? Ich weiß nicht. Etwas eben. Mich. Dich? Mich, ich vergesse mich? Meinst du es so? Nein, mich. Mich. Vergessen. Du vergisst dich. Wie?  Ich weiß nicht. Wissen während vergessen ist schwer. Es ist das Einzige was einem hilft. Hilft? Man nicht weiß sonder alles vergisst, zerstört man sich selber irgendwann. Mich… Ja mich vergessen. Es ist traurig und schwer, so wie voller Schmerzen. Nein. Nein? Nein, es ist schön, nichts mehr wissen zu müssen, alles vergessen zu können. Schön? Es tut weh. Weh? Wenn man seine Freunde, seine Familie, sein zuhause und dann sich selber nicht mehr weiß. Sich nicht mehr erinnern kann. Wieso? Um zu existieren reicht vergessen aber zum Leben brauchen wir das Wissen. Wissen? Ich glaube: Ich würde gerne wieder einmal wissen. Was? Wie? Was? Was würdest du gerne wissen? Warum? Warum was? Warum ich vergessen wollte? Weshalb alles vergessen? Was ist geschehen? Wer wählt freiwillig das Vergessen, anstatt das Leben. Vergessen? Vielleicht war es einfacher. Einfacher? Ja, einfacher zu vergessen als es immer wieder zu wissen. Wissen kann tödlich sein. Kann es? Ja gewiss aber es ist eben so, lieber leben mit tödlicher Gewissheit als Existieren während dem Vergessen. Also, lieber nicht Vergessen. Doch. Doch? Nein. Nein? Was nun. Ohne Wissen ist es schön aber auch gefährlich. Ich weiß nicht, ohne Wissen…

WirrWarr-Gedanken

Habe ich mal so vor mich hingeschrieben.
Am skurrilsten ist es, wenn man sich das mal laut vorliest. Schaut aber lieber davor, ob jemand in Hörweite ist. 😉

Es ist Zeit um zu gehen, gehen? Wohin? Ich weiß nicht. Vielleicht heim, nach Hause. Nach Hause? Welches zuhause? Es gibt kein zuhause mehr, das gibt es schon seit sehr langem nicht mehr. Wirklich? Wohin dann? Hast du eine Familie? Familie? Ja, eine, deine Familie. Nein, nein, ich glaube nicht, dass ich so was habe. Keine Familie? Nein, keine Familie, kein zuhause. Freunde. Dann lass uns zu deinen Freunden gehen. Freunde? Ja, so etwas wie eine Familie nur ohne Blutsverwandtschaft. Freunde?  Nein, nein ich glaube nicht dass ich so etwas habe. Nicht? Nein. Das ist traurig, bist du nicht einsam? Nein, ich habe ja noch mich. Mich? Aber wäre ein Du und ein dich nicht schöner? Hmm? Ich kenne kein dich also vermisse ich auch kein Du. Kein Dich, kein Du?! Einsam. Nein. Nicht? Ich wäre einsam. Nein, ein Dich ist laut, ein Du zerstört. Du? Zerstören? Was denn? In deiner Einsamkeit hast du nichts. Doch mich. Ich bin niemals einsam, mein Mich, meine Ruhe, meine Stille doch ein Du zerstört. Meinst du? Ja, ein du zerstört alles. Ein Ich und ein mich mehr will ich nicht, mehr brauch ich nicht. Aber wäre ein Wir nicht viel besser als ein ich alleine? Nein. Ich mag es alleine. Alleine? Ich wäre einsam. Zuerst ja. Aber man gewöhnt sich daran, man beginnt es als normal anzusehen. Man lernt sie zu schätzen und dann schon bald lernt man die Einsamkeit zu lieben. Aber irgendwann… Irgendwann was? Wird Liebe zu Hass und Hass zur Zerstörung…

Fallrain

Fallrain

When it rains against the windows

Then you see the tears of the sky,

You must help me out of my depressions,

I need  help of you.

When it rains against the windows

You must look up to the sky,

While you hear me crying endless,

I will turn around, and see your face.

When it rains against the windows

I will  hear your  voice ,

When the rain  drums against my face,

Then I will look up to you.

When it rains against the windows

You will feel my endless sorrow,

Then you will think about me,

And I will think about you.

When it rains against the windows

We`ll dream of us,

But it`s just a dream,

But I will love you forever.

When it rains against the windows

I see your face,

But I know it´s just a dream,

So I cry for you, please hear me.

When it stops to rain against the windows,

I know it was just a dream.

Refrain:

When I saw you the last time,

It was the last laugh on my face,

I know it was the last meeting,

When I saw you the last time.

Na wie klingt es so? Noch nicht ganz fertig ausgearbeitet XD