Archive for Rezensionen

Jennifer Donnelly- Die Teerose

Orginaltitel:
Verlag: Piper
ISBN:978-3492242585
Seitenanzahl: 685
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,95€
Erscheinungsjahr: 10.2004
Übersetzer:-

Inhalt:

London 1888. Die ehrgeizige und begabte Fiona arbeitet als Teepackerin in den Londoner Docks. Ihre Familie lebt in großer Armut und das soziale Elend der Arbeiterschaft droht sie zu erdrücken. Währenddessen schmiedet Fiona mit ihrer großen Liebe Joe Pläne für ein eigenes Geschäft. Doch unter den Arbeitern brechen Aufstände aus, und als ihr geliebter Vater unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, verliert die Familie die Existenzgrundlage. Fiona steht vor einem Scherbenhaufen und all ihre Hoffnungen sind zerstört. Sie ist gezwungen, London, ihr bisheriges Leben und auch ihren Verlobten Joe zu verlassen. Das Ziel ist New York, wo ihr Onkel einen Lebensmittelladen betreibt. Hier hofft sie, sich eine neue Existenz aufzubauen und den sozialen Aufstieg doch noch zu erreichen. In New York angekommen, erlebt sie einige Überraschungen, bringt es aber mit ihrem Geschick und ihrem Gespür fürs Geschäft sehr weit. Doch auch in der Ferne lässt sie die Vergangenheit nicht los, sie hat noch eine Rechnung mit dem Mörder ihres Vaters zu begleichen. Und auch die Liebe zu Joe treibt sie nach London zurück.

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ACHTUNG!!! SPOILER!!!

Nun, lieber spät als nie:

Der Schreibstil an sich war ganz gut, allerdings konnte ich nie mehr als 100/200 Seiten am Stück lesen, was bei mir schon einiges heißt (wenn mir ein Buch gefällt und es gut ist, ist es am Stück weg, egal wie viele Seiten, vorallem in den Ferien…).  Auch reißt einem der Schreibstil, wie auch das Geschriebene einfach nicht mit. Es plätschert alles so vor sich hin aber mal ein bisschen Spannung kann ich leider nicht finde, die Geschichte ist wie ein langsamer, großer Urzeitfluss „Es fließt und fließt und fließt und kommt zu keinem Ende oder Schwung…“.

Nun mal ein bisschen mehr zur Geschichte:
Meiner Meinung nach gibt es in der Story zwei große Teilgebiete:
Das Drama/Katastrophengebiet und das heilige/ „so ein Zufall“-Gebiet.
Also entweder stirbt jemand/ ist gestorben/ ist am sterben, oder der Hauptfigur geht es irgendwie anders so grauenhaft schrecklich schlecht, dass die Apocalypse nicht mehr weit sein kann oder im anderen Fall herscht glückselige Zufriedenheit, Glück und Zufälle die doch nie im wahren Leben jemals auch nur erdenkbar möglich wären.

So zum Beispiel, stirbt Fiona (der Hauptfigur) entweder der Großteil ihrer ganzen Familie weg oder sie hilft, aus der Güte ihres Herzen und weil sie nichts besseres zu tun hat, rein zufällig (während sie verfolgt wird und unter Lebensangst leiden muss) einem rein zufällig reichen Nobelmann, der dann aus der Güte seines wunderbaren Herzens der armen und einfältigen kleinen Fiona dann hilft????!!! Ne ist klar…

Die ganze Story fließt so von einem Unheil ins nächste Heil und wieder ins Unheil und wieder zurück ins Heil…
Wirklich an einem Problem arbeiten muss Fiona nur selten, denn das Glück ist ihr hold.

So darf sie den Laden ihres Onkels nicht weiterleiten (den sie zuvor noch renoviert hat weil sie naive wie sie ist dachte, dass sie den Laden sicher behalten darf). Aber reinzufällig ist einer der mächtigsten Männer New Yorks gerade auch zur Stelle, der findet Fionas Ideen super und verguckt sich auch gleich in sie und natürlich beschafft er ihr den Laden dann. Was für ein Glück aber auch!

Ich glaube man hat es schon gemerkt, ich mochte Fiona nicht besonders.Zuerst scheint sie noch ein Mensch wie alle anderen zu sein mit ihren Fehlern und Ecken und Kanten. Sie kann auch mal eifersüchtig sein! Allerdings wird sie dann so super perfekt, dass ich mir nur dachte „Und so eine gibt es wirklich? Der sind sie mal begegnet? Wo finde ich denn so ein Mädchen, die würde ich auch mal gerne in real sehen!“. Denn außer dem bisschen Eifersucht zu Beginn ist sie ein Engel, wie er im Buche steht: Sie arbeitet hart, ist immer nett und hilfsbereit, wunderhübsch natürlich auch, etc. etc. etc. Ich bekomme ja so das Grausen… Da bekommt man ja Komplexe…

Die zweite Hauptfigur: Joe , Fionas Freund aus Kindertagen, ihre große Liebe und der größte Vollidiot der dieser Erden wandelt, oder so schien es mir. Zu Beginn mocht ich ihn nicht, dann wurde er mir nach seinem großen Fehler sympathisch und als ich dann gegen Ende hin merkte was aus ihm und Fiona werden wird habe ich das Buch an die Wand geschmissen. Da hätte ich mir ein anderes Ende für ihn gewünscht, er hätte sich auch mal in der harten Realität zurecht finden sollen… Grundsätzlich mochte ich ihn aber das ganze Buch über nicht. Ich habe ja teilweise (das gebe ich auch zu) eine Abneigung gegen Geschichten, wo die große Liebe aus Kindertagen herstammt, aber schon so einige gute Autoren und Stories haben mir selbst solche Lovestories schmackhaft gemacht. Nicht so hier!

Auch dachte ich das Thema Tee oder Rosen kommt etwas mehr vor, aber es war alles ziemlich oberflächlich gehalten und schien mir nur als so ein bisschen Hintergrundmusik…

Etwas skeptisch war ich auch hiermit: Es ist möglich in nur zehn Jahren ein ganzes „Imperium“ aufzubauen? Naja vielleicht ist das ja wirklick möglich… Aber rein zufällig (wieder dieses Wort!) haben auch gleich beide Hauptfiguren so ein Glück und werden super reich, respekt! so viel Glück sollte jedes Liebespaar mal haben…

Was mich ebenfalls störte war diese Geschichte mit Jack the Ripper. Am Anfang: super Idee, daraus hätte man ja so einiges machen können. Aber dass dann am Ende aufgedeckt wird wer „angeblich“ Jack gewesen sein soll, also bitte! Nein, das musste doch jetzt wirklich nicht sein!

Ebenfals gestört haben mich die Ideen/ Erfindungen der Hauptfiguren. Okay, sie sind schlau und können sich einiges einfallen lassen. Aber das ausgerechnet diese beiden solche Erfindungen hatten. Da habe ich mich dann auch gefragt „Hat das wirklich auch in der Realität nur eine einzige Person erdacht?“

So hat Fiona die Idee zum Eistee, und zum aromatisierten Schwarztee, und da gibt es dann auch noch die „modernen“ schnellen Teebeutel.
Und Joe? Er denkt sich Gemüselieferungen aus, und wie man Gemüse frisch über längere Strecken transportiert etc.etc. Also die beiden sind richtig schlau… -.-„

Was mich selbst im letzten Kapitel dann noch störte? Habt ihr es erraten? Ja genau: Das Happy End, und zwar für Fiona und Joe… 😦
Musste das sein?

Zum Cover: Sehr hübsch, das mochte ich.

Fazit:
Meine Erwartungen wurden untertroffen. Irgendwie war ich mit dem ganzen Buch nicht wirklich zufrieden.
Allerdings ist da diese eine Sache: Irgendetwas hatte das Buch. Ich habe keine Ahnung, was es ist oder wie es sich ausdrückt aber irgendetwas war da was ich doch mochte… Jedoch kann ich wirklich nur Dinge aufzählen die mir nicht gefallen haben…

Ist euch aufgefallen wie oft zufällig vorkommt?

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Da meine Patentante weiß, wie gerne ich lese bekomme ich von ihr immer mal wieder Bücher zu Weihnachten oder Ostern oder Geburtstag. Allerdings orientiert sie sich da weniger an den Büchern die ich gerne lese oder die ich mir wünsche, sondern mehr an den Bestsellern oder an den Meinungen von dem Personal im Buchladen…
Und so kommen immer mal wieder, so wie auch hier, Bücher von denen ich noch nie gehört habe oder die mich sonst eigentlich nicht so interessieren würden, in mein Regal… 🙂

Thomas Finn- Die Chroniken der Nebelkriege02.Der eisige Schatten

Orginaltitel:
Verlag: Ravensburger
ISBN:978-3473582990
Seitenanzahl: 505
Ausgabe: Hard Cover
Preis: 13,95€
Erscheinungsjahr: 06.2008
Übersetzer:-

Inhalt:

Feenkönigin Berchtis ruft alle Zauberer der freien Welt zusammen, um sich gegen die böse Magierin Morgoya zu verbünden. Doch vor diesem Treffen muss Kai viele Prüfungen bestehen: den Kampf gegen die hartnäckigen Frostgeister, die Wiederbelebung eines Elfen, die Optimierung seines Zauberstabes durch den Geist des Berges und die fast tödliche Begegnung mit den Drachen im Zwergenreich. Als Kai mit seinem Lehrmeister Däumlingszauberer Eulertin, den Elfen Fi und Gilraen sowie der Gargyle Dystariel bei Berchtis ankommt, ist es schon zu spät: Auch das Feenreich liegt unter einer Frostdecke, die Bewohner sind zu Eis erstarrt. Kann Kai, der Bewahrer des unendlichen Lichtes, die dunklen Mächte mit seinen Kräften bekämpfen? Dabei hat er stets seine Prophezeiung im Kopf: „Die Flamme wird brennen, die Flamme wird flackern, im Ringen mit der Dunkelheit. Doch am Ende wird sie unterliegen.“

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Rezension:

Also bei den ersten paar Seiten hatte ich zwar noch ein paar Erinnerungsprobleme, da ich den ersten Band schon vor längerer Zeit gelesen habe, die haben sich dann aber auch schnell wieder gelöst..

Allgemein war das Buch eigentlich ein Lesespaß, es war eine gute Unterhaltung und ein guter Zeitvertreib.

Das Buch ist in Jugendsprache geschrieben und lässt sich daher sehr einfach und flüssig lesen. Der Schreibstil ist schön bildlich, so dass man sich die ganzen Fantasy -Wesen und Orte ganz gut vorstellen konnte. Allgemein fand ich die ganzen Wesen, zwar typisch für Fantasy –Romane, aber trotzdem sehr nett. Drachen, Hexen, Magier, Feen, Elfen, sprechende Baumwesen (wie heißen die denn noch mal?) etc. jeder hatte mal einen Auftritt… Obwohl ich schon sagen muss, dass so doch niemand redet. Ja die Sätze, was sie gesagt haben waren alle grammatikalisch korrekt, klangen dementsprechend dann aber auch. Gestelzt und zu hochsprachig, so würde kein Jugendlicher wirklich reden.

Auch war ich leider etwas enttäuscht, dass man das Ende schon so leicht erraten konnte, schon spätestens bei der Hälfte des Buches dachte ich nur „ Junge, streng doch mal dein Hirn an, das ist doch so einfach und logisch!!!“. Vor allem wenn man an das Eis und die Drachen denkt (jeder der das Buch gelesen hat weiß worauf ich gerade anspielen will…), da weiß man schon schnell wer der wahre Böse ist und was kommen könnte, das war alles ein bisschen zu voraussehbar. Auch ist mir aufgefallen, dass die meisten Charaktere einfach zu eindimensional waren. Wir hatten Gut und wir hatten Böse aber mal jemand der im Graufeld herumschwebt den gibt es nicht wirklich, zwar wurde da ein bisschen etwas mit Gilraen versucht aber das wurde viel zu einfach gelöst und war jetzt auch nicht so ein großer Einflussgeber auf die Geschichte. Gilraen war mehr ein Mittel zum Zweck als ein richtig eigenständiger Charakter. Auch hat mir die Wandlung von Kai nicht so gefallen, zuerst der hilflose Zauberlehrling dann auf einmal der super Magierheld? Und seine Feuerweihe? So offensichtlich. Ich konnte auch keine wirkliche Verbindung zu ihm aufbauen, dass mag zum Teil daran liegen das es ein Junge ist aber bei vielen anderen Büchern habe ich damit gar kein Problem gehabt…

Fi hat mich schon nach den ersten paar Seiten genervt, ich kann keine Verbindung zu ihr als tragende weibliche Hauptrolle aufbauen und was ihre und Gilraens Vergangenheit angeht, waren da nicht viel Emotionen rauszuholen, das war eben so heruntererzählt aber na ja das war es dann auch schon wieder, kein richtigen Impakt, wenn man es so sagen will…

Das mit Titel, also der war wirklich gut gewählt, der verrät ein bisschen was aber wenn man nicht weiß wonach man suchen muss, dann kann man diese Hinweise sozusagen nicht zusammenstückeln, sehr nett! 🙂

Was das Ende angeht, vor allem das mit Eulertins „Albtraum“ wurde mir auch zu einfach und zu glatt gelöst. Da wäre es mir lieber gewesen wenn die „Katastrophe“, sozusagen, nicht nur eintritt sondern auch ein bisschen länger als nur ein zwei Seiten dauert, so hatte das irgendwie gar keine richtigen Auswirkungen…

Auch lief mir das alles ein bisschen zu aalglatt. Jeden Gegenstand den Kai irgendwann erhalten hat konnte er im Laufe der Geschichte für irgendetwas super praktisches benützen, da dachte ich mir bei jedem neuen Gegenstand nur „Oh nein, wofür brauchst du denn den schon wieder?“, wären das noch Gegenstände die er aus dem ersten Band, wie seine Flöte, hatte aber es war wirklich so, dass er alles in seinem Rucksack gesammelt hat um dann im richtigen Zeitpunkt auszupacken. Wie bei einem dieser Computerspielen wo man sich seine Tasche voll stopft mit den Dinger, die man dann im nächsten Level alle wieder benutzen muss….

Die Namen waren noch so was, was mich irritiert hat. Vor allem solche wie Hammaburg, oder Fryburg? Hallo? Da wollte ich zum Beispiel immer Hamburg lesen und das hat dann aber ja keinen Zusammenhang mit dieser Fantasywelt, das war richtig nervig mit der Zeit…

Allgemein hat das Buch ein schön offenes Ende, der Krieg beginnt endlich, wir gehen auf den großen Kampf zu.

Auch gibt es noch einige viele offene Fragen, was ist mit Dystariel und ihrer Geschichte, welche Auswirkung wird das auf die Geschichte noch haben? Was hat es so mit Kai selber und seiner Herkunft auf sich? Was ist  da alles noch so mit dem Rabenmagier? Spielen Nivel und Livel noch eine weitere Rolle? Was ist mit den anderen Charakteren die in Hammaburg geblieben sind? Was wird aus den Elfen?

Fragen über Fragen!

Schon allein wegen all dieser Fragen, möchte ich den dritten Band nun auch noch lesen. Will ja wissen wie es weitergeht oder wie es endet? 🙂

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Warum?

Ganz einfach, nach dem ich den ersten Band gelesen hatte wollte ich einfach mehr. Wie schon oben gesagt ist das Buch trotz allem ein Lesenvergnügen, dass einen gut unterhält, deshalb wollte ich einfach wissen wie es weitergeht. Also habe ich mir schon gleich mal Band zwei und drei gekauft, (es hat auch nicht geschadet dass die Einbände so toll aussahen), dann aber nicht gleich mit dem Lesen angefangen und dann bin ich einfach nicht mehr zum Lesen gekommen. Das Buch sieht zu dick aus, weiß ja auch nicht mehr wirklich was im ersten Band vorkam etc….Da konnte ich mich dann einfach nicht mehr zum Lesen aufraffen… 🙂

Gena Showalter- Lords of the Underworld. The Darkest Lie

Orginaltitel:
Verlag: Mira
ISBN:  978-0778303824
Seitenanzahl: 448
Ausgabe: Taschenbuch
Preis:  6,64€
Erscheinungsjahr: 06.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

Forced to his knees in agony whenever he speaks the truth, Gideon can recognize any lie—until he captures Scarlet, a demon-possessed immortal who claims to be his long-lost wife. He doesn’t remember the beautiful female, much less wedding—or bedding—her. But he wants to…almost as much as he wants her. But Scarlet is keeper of Nightmares, too dangerous to roam free. A future with her might mean ultimate ruin. Especially as Gideon’s enemies draw closer—and the truth threatens to destroy all he’s come to love…

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Rezension:

Ich bin mal wieder so was von begeistert von Showalters Buch. Noch am selben Tag an dem ich es bekommen habe, war  es auch schon gleich wieder fertig. Wie immer war das Buch wunderbar geschrieben und hat mich richtig gefesselt, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings glaube ich fast ich glühe noch ein bisschen nach von diesem Buch, denn mir will einfach nicht wirklich schlechtes zu der Geschichte einfallen…

Dann mal ein bisschen was zum Inhalt, allerdings werde ich hier nicht besonders viel schreiben können, da ich niemanden den Lesespaß vor raus nehmen will, also versuche ich mich generell zu halten:

Zu Beginn gleich schon mal: Ich mochte Scarlet irgendwie nicht, ich weiß auch nicht recht wieso aber sie war mir irgendwie richtig unsympathisch und ist mir während der Geschichte auch nicht wirklich wärmer geworden oder näher gekommen.

Gideon war so ein Leckerbissen. Ich mochte den kleinen Lügner ja schon zuvor jetzt aber erst recht. Was mir auch gefallen hat waren seine Bettszenen, mal die Kontrolle aufgeben wie? Seeeeehr interessant 😉

Auch fand ich die Idee das Nightmare und Lies ein Liebespaar sind richtig fantastisch. Und das Lies dann auch noch Scarlets Wahrheit-Lügen so super findet, sehr guter Aspekt. Gut gemacht Showalter!

Zu den anderen Erzählsträngen:

Also ich weiß ja nicht genau wo das mit Strider und dieser Immortal-Hunterin hinführen soll, aber bis jetzt was ich so gelesen habe gefällt mir das noch nicht so besonders. Wenn Showalter da die beiden irgendwie zusammenbringen will muss sie aber was richtig Gutes schreiben um mich wenigsten wie bei Scarlet auf eine „zwar unsympathisch aber trotzdem gute Heldin“ Stimmung zu bringen…

Über William erfahren wir auch noch ein bisschen mehr, nicht viel, und keine wirklichen Antworten aber kleine Hinweise und Andeutungen die doch auf einiges mehr von ihm erhoffen lassen, ich bin jetzt schon mal auf seine- hoffentlich bald- kommende Geschichte gespannt…

Amun hat ebenfalls einen eigenen Part in diesem Buch erhalten. Und OMG! Das ist alles was ich dazu sagen kann.. Wenn ich auch nur ein Wort mehr als OMG! Sage verrate ich schon viel zu viel, aber bitte bitte Showalter beeil dich mit deinen Büchern ich sitze wie auf heißen Kohlen wenn es um Secrets geht….

Zu den Göttern, vor allem von Rhea und Cronus, hört man auch ein bisschen mehr und Cronus wird einem langsam sogar fast schon sympathisch. Ob er wohl auch irgendwann mal ein HEA bekommt? Wäre sicher ein interessantes Buch zum lesen…

Bei Paris und Sienna wird es wohl auch bald Zeit eine Geschichte für die beiden zu schreiben. Kommt nach The Darkest Secret und The Darkest Surrender vielleicht dann ihr Buch?

Von Legion und Galen hört man auch ein kleines bisschen was, obwohl ich dazu sagen muss, dass mir nicht ganz gefällt wohin Galen sich entwickelt. Aber irgendwie ist es auch wieder gut, er verliert ein bisschen sein „mächtiger Gegner“-Bild und wirkt nicht so überstark sondern fängt an den Lords etwas mehr zu ähneln, nicht im Charakter sondern eher in der Verletzlichkeit…

Bei Torin gibt es auch immer mehr Hinweise, dass seine Heldin vielleicht wirklich eine Valkyre sein könnte? Wer weiß, wer weiß ich fände es eine super Idee, zumindest besser als wenn er mit Cameo zusammen kommen würde…

Abschließend kann ich nur sagen: Suchtpotential ist eindeutig hoch bei diesen Büchern, ich warte jetzt schon gespannt auf den nächsten Band (aber bis jetzt hat sich das warten ja immer gelohnt)….

Die Höhle der Löwin- Astrid Paprotta

Orginaltitel:
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492247955
Seitenanzahl: 333
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,95€
Erscheinungsjahr: 06.2009
Übersetzer: –

Inhalt:

Der blonde Racheengel. So wurde sie nach dem brutalen Mord an ihrem Lebensgefährten genannt. Jetzt ist Denise Berninger aus der Haft geflohen. Nach Bukarest, einer fremden, unbarmherzigen Stadt. Kommissarin Ina Henkel macht sich auf den Weg dorthin, auf die Jagd nach einer scheinbar durchgeknallten Frau. Was aber sucht Denise Berninger in Bukarest? Und hat sie damals nicht vielleicht doch das Richtige getan?

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Leider kann ich nicht die genau Reihenfolge der Ina-Henkel-Kriminalromane herausfinden, allerdings weiß ich, dass Die ungeschminkte Wahrheit der Vorgänger zu Die Höhle der Löwin ist. Aber mann muss den vorherigen Band nicht unbedingt lesen um alles zu verstehen.

Der Schreibstil war zu Beginn für mich sehr verwirrend und auch etwas irritierend, allerdings habe ich mich relativ schnell an ihn gewöhnen können und gegen Ende hin fand ich ihn sogar richtig gut. Das Buch lies sich nach anfänglichen Schwierigkeiten auch wunderbar einfach und flüssig lesen.

Von der Geschichte her hätte ich mir ein bisschen mehr „Undurchsichtigkeit“ und „Geheimniskrämerei“ gewünscht. Natürlich ist mir klar das man in einem Krimi auch mal Hinweise einstreuen muss sonst kommen die Figuren ja gar nicht weiter, aber dass ich schon nach ca. einem Viertel des Buches eigentlich genau jede Rolle der bis dahin auftretenden Charaktere erraten konnte, war mir doch ein bisschen zu einfach. Für mich waren da auch die meisten Charaktere ein bisschen zu einseitig oder einfach gestaltet, so dass man genau wusste wer wo steht.

Die beiden Hauptfiguren hingegen Ina Henkel, die Polizistin, und Denise Berninger, die Straftäterin, waren ein mix aus weiß-grau-schwarz Schattierungen. Die Polizistin die schon halb ausgebrannt ist, von den Machtspielerein der Mächtigen nichts mehr hören will, und mehr nach Gefühlen als nach Wissen handelt. Und Freu Berninger, der Racheengel, der zwar stark durch ihre Umwelt in ihr Schicksal gedrängt wurde, bei der man aber immer auch weiß, sie ist sich ihrer Tat bewusst und weiß genau was sie da eigentlich treibt.

Obwohl der Geheimnisfaktor nicht sehr groß war, haben mich die Personen und deren Beziehungen und Handlung doch so in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch mit seinen ca. 334 Seiten einfach in mich aufgesaugt habe.

Auch war ich erstaunlich überrascht wie gut und was alles die Autorin in ihrem Buch verpackt hat. Zuerst dachte ich mir nur, auf knapp 300 Seiten was will die da groß schreiben: Action? Spannung? Handlung? Aber ich wurde überrascht, auch wenn die Action nicht auf Schießereien sondern eher auf Zwischenmenschliche Verwicklungen aufgebaut wurde und die Spannung mehr zwischen den beiden Hauptfiguren bestand als von einen bösen Außenfaktor herrührte war doch einiges an Handlung in dem kleinen Büchlein verpackt.

Allerdings hatte ich auch nie den Eindruck, dass die beiden Frauen „in einer eigene Welt miteinander kämpfen“, denn dafür waren sie zu sehr in ihre eigenen Welten verstrickt, vor allem Inas alleinige Suche nach Andrei und ihre Interaktionen mit ihren Kollegen und ihrem Freund habe da sehr geholfen.

Alles in allem war ich sehr positiv von dem Buch überrascht…

Wo kein Zeuge ist- Elizabeth George

So dann kommt hier mal meine Rezension zum meinem Juni-Buch

Wo kein Zeuge ist von Elizabeth George.

Orginaltitel: With No One As Witness
Verlag: Goldmann
ISBN:  978-3442468690
Seitenanzahl: 800
Ausgabe: Taschenbuch
Preis:  9,95€
Erscheinungsjahr: 11.2008
Übersetzer: Michael J. Müschen

Inhalt:

Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden …

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Ich frage mich jetzt schon seit ich das Buch zu Ende gelesen habe woher genau der Titel kommt, ich habe zwar so eine Idee wie der Titel gemeint sein könnte bin mir aber nicht sicher und das stört mich gerade irgendwie. Wo kein Zeuge ist , also ein Verbrechen wo man erst mal nach Beweisen etc. suchen muss weil es eben niemand gesehen hat aber das ist eigentlich schon so etwas banales, was man über die meisten Verbrechen sagen kann… Weiß wirklich nicht woher der Einfall kam…

Dann mal zum Buch an sich. Man kann es nicht besonders gut an einem Stück lesen, ich habe ungefähr am Tag 100-200 Seiten gelesen, mehr ist aber kaum möglich, der Schreibstil eignet sich dafür irgendwie nicht so wirklich. (Und das von mir, wenn ich das mal so sagen darf, die ein gutes Buch an einem Tag durchhat solange es mir taugt….)

Auch hat die Geschichte ewig gebraucht um mal ins Laufen zu kommen, ja mir ist klar dass es nicht immer Action bei Polizeiermittlungen geben kann und das die Routinearbeit überwiegt aber das hat George wirklich etwas zu lang zu ausführlich zu langatmig gemacht. Auch fand ich manche Dinge die sie geschrieben hat unglaublich unnütz, vor allem zu Beginn des Buches wo es eh schon so langsam vorwärts ging wollte ich dann wirklich nicht jede doofe Malzeit der Hauptfigur erzählt bekommen, dass hat dann einfach nur genervt, es war zu ausführlich. Als die Geschichte dann endlich ins Laufen kam waren diese Details nicht mehr so nervend und ich habe mich größtenteils daran gewöhnt.

Ein weiterer Punkt der mich fast das ganze Buch über genervt hat, waren die Straßen- und Platznamen. Für jemanden der nicht in London wohnt sind all diese Namen einfach nur verwirrend, irritierend, störend… Wenn man in London lebt oder die Stadt super gut kennt mag das ganz schön sein im Sinne: „Oh da war ich doch erst, und ja dieser Platz ist ja soundso..“ aber mich hat es fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich dann immer dieses Verlangen hatte eine Stadtkarte von London zu suchen und die Orte zu suchen, und der Hauptfigur die Straßen lang von einem Ort zum anderem zu folgen, was mich einfach …*grrr*

Ansonsten war der Schreibstil ganz passable und gut lesbar.

Zur Story an sich. Obwohl ich die vorherigen Bücher nicht gelesen hatte gab es fast keine Probleme mit der Storyline, bis auf einige wenige Male wo ich aufgestutzt habe, aber das konnte man „überlesen“.

Die „Krimi-Story“ an sich war ganz gut durchdacht und interessant.

Was die Charaktere betrifft, konnte ich mir die Hauptpersonen leider nie wirklich vorstellen, sie blieben mir irgendwie fremd und unpersönlich. Figuren die in diesem Buch neu vorgestellt wurde gaben irgendwie ein besseres Bild ab, so kann ich mir nur vorstellen, dass George die Hauptcharaktere schon in so vielen Bücher beschrieben und vorgestellt hat, dass sie davon ausgeht jeder kenne sie bis jetzt.

Gegen Ende hin wurde ich dann doch noch von der Story und dem Geschehen gepackt. Aber ich fand es doch verwirrend, obwohl es schien dass George Einblick in das „normale Polizeigeschehen“ geben wollte, so war das Ende dann doch nur wieder Action und, na ja, irgendwie wie einer dieser typischen Tv-Krimis zu ende gekommen.

Für mich ein Zwang-Buch, dass ich nicht zweimal lesen werde und was mich auch nicht wirklich hungrig auf mehr gemacht hat, wenn ich überhaupt noch was aus der Reihe „lesen“ werde dann über ein Hörbuch, da es wirklich schwer war die ersten paar Seiten hinter mich zu bringen ohne vor Langeweile wegzunicken.

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Warum?

Also die Tante meiner Mum, oder ist es ihre Großcousine oder so etwas? Ich bin mir da selber nicht so sicher, auf jeden Fall eine Verwandte meiner Mum, die wir immer zu den Feiertagen hin besuchen hat mir das Buch geschenkt. An Feiertagen, meistens Weihnachten (früher auch zu Ostern) gibt es bei uns das alljährliche Verwandtenbesuchen, da gehen wir dann einmal fast alle unsere Verwandte besuchen, die wohnen alle irgendwo in der groben Nähe von Stuttgart…
Auf jeden Fall kenne ich diese „Tante“ schon seit ich ganz klein bin und wir gehen sie dann immer besuchen und trinken Tee, essen Kuchen/Plätzchen und dann kriegen wir( meine Schwester und ich) zu Weihnachten auch meist noch ein zwei Geschenke. Da diese „Tante“ Lehrerin ist liest sie oft Jugendbücher, die vielleicht ihre Schüler interessieren könnten oder Romane, die sie eben gerade interessieren und wenn sie die dann gelesen hat bekommen meine Schwester und ich sie dann. Wir beide lesen eigentlich ganz gerne, unsere „Tante“ weiß dass und dann gibt sie die Bücher an uns weiter. Wo kein Zeuge ist, ist so eins dieser Bücher von meiner „Tante“, die meisten Bücher die ich von ihr bekomme, sind allerdings eher nicht mein Geschmack und manchmal wie hier auch mitten aus einer Reihe herausgegriffen. Einige dieser Bücher mochte ich dann aber als ich sie erst mal gelesen habe, deshalb und allein schon weil wir sie ja geschenkt bekommen sage ich nie „nein“ oder „die mag ich nicht“. Ich glaube so was mache ich bei Geschenken grundsätzlich einfach nicht, kann mich zumindest an kein so ein Ereignis erinnern…
Weshalb es dann solange im Regal stand, ich mag Krimis eigentlich nicht so sehr, vielleicht liegt das auch einfach daran dass ich bis jetzt keinen Guten gelesen habe. Auf jeden Fall konnte ich mich bis jetzt nie dazu durchringen, dieses doch eher längere Buch zu lesen…
Vorurteile gegen Krimis, akute Unlust und Bange vor den vielen Seiten so einfach ist das….
Tja, und so bin ich zu diesen Buch hier gekommen… 🙂

Claudia Gray- Stargazer (Evernight 2)

Orginaltitel:
Verlag:HarperTeen
ISBN: 978-0061284465
Seitenanzahl:352
Ausgabe:Taschenbuch
Preis:7,10€
Erscheinungsjahr:02.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

Bianca, born to two vampires, has always been told her destiny is to become one. But she has fallen in love with Lucas, a vampire hunter who infiltrated Evernight Academy, the exclusive vampire boarding school she attends. Bianca will do anything to be with Lucas, even if it means lying to the powerful vampires of Evernight. Her deceit leads her to dig deep into the mysteries of the school, and Bianca discovers that even those she trusts the most have their own dark secrets. When a ghostly force begins attacking Evernight—and targeting Bianca—she learns a shocking truth about her past that will forever change her future.

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Meine Meinung:

Wie schon Teil eins lässt sich auch Teil zwei einfach und flüssig lesen.

Von Biancas Entwicklung bin ich nicht sehr begeistert. Sie ist nun eindeutig nicht mehr schüchtern, allerdings entwickelt sie sich in diesem Buch nicht wirklich, es scheint mir einfach als hätte sie einen ganz neuen Charakter. Mir scheint es so als würde sie in diesem Buch allerdings nur rumjammern. Bianca ist mir auch etwas zu Ja-sagerisch, sie widerspricht ihren Eltern kaum, und gibt fast alles (selbst ihre Identität als Vampir) für Lucas auf, und bekommt dafür aber fast nichts zurück, was wiederum nicht wirklich zu ihrem „neuen Charakter“ passt.

Man findet etwas mehr um die Umstände von ihrer Geburt heraus, was jetzt aber nicht so die Schocker waren, man konnte es zwar nicht wirklich erahnen, aber es waren nun auch nicht DIE großen Geheimnisse…

Ihre Beziehung mit Lucas, entwickelt sich etwas, aber auch wieder nicht. Einerseits setzt sich Lucas nun etwas mehr mit dem Umstand auseinander, dass Bianca ein Vampir ist. Andererseits ist ihre Beziehung nach Lucas Erkenntnis, dass er Bianca wirklich liebt, nicht wirklich anders als zuvor.

Das wirklich positive am zweiten Band ist der große Einblick den man von Balthasar erhält. Man erfährt hier wirklich einiges von ihm, und er wird einem wirklich immer sympathischer. Seine Schwester allerdings ist viel zu eindimensional, und hat dementsprechend auch einen schlechten Einfluss auf Balthasars Charakter. Zum Ende hin wirkt Balty etwas blass, und weinerlich, oder besser gesagt etwas seelisch demoliert wenn er in den gleichen Szenen wie seine Schwester spielt…..

Allerdings wurden im zweiten Band auch einige Storystränge aufgegriffen, die hoffentlich im dritten Band wieder aufgenommen und beantwortet werden, allein deshalb muss ich mir jetzt dann auch den dritten Band holen. Schon allein aus Neugierde…

Wie zuvor keine Bombe die man sich in ein Sonderegal stellen sollte, aber eine nette Unterhaltung…

Katie MacAlister- Love in the Time of Dragons

Orginaltitel:
Verlag: Signet
ISBN: 978-0451229717
Seitenanzahl: 352
Ausgabe:
Preis: 6,40€
Erscheinungsjahr: 05.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

If you found out you were a famous fire-breather, you’d be freaked out too. Tully Sullivan is just like any other suburban mom – unless you count the days every year that she zones out and turns base metals in to gold. Those are weird. And now she’s woken up in a strange place surrounded by strange people who keep insisting they’re dragons – and that she’s one too. But not just any dragon. She’s Ysolde de Bouchier, a famed figure from dragon history. Tully can’t shape-shift or breathe fire, and she’s definitely not happy being sentenced to death for the misdeeds of a dragon mate she can’t remember. All Tully knows is that she wants her son back. So she’ll have to find a way to solve the crimes of a past she has no memory of living…

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Meine Meinung:

Das Buch hat sich locker und flüssig lesen lassen. Das Englisch war einfach und gut verständlich.

Zu Beginn war mir Tully noch sympathisch, es war mir verständlich, wie sie an ihrer eigenen Zurechnungsfähigkeit zweifelt und total ausgefreakt ist über all diese fremden Menschen, die ihr sagen sie sei ein Drache obwohl sie dass doch wohl selber am besten wissen sollte. Da konnte ich noch richtig mit ihr mitfühlen, aber danach wurde sie mir immer unsympathischer. Sie war mir teilweise viel zu sehr wie Aisling. Auch war sie etwas zu naive, sie weiß nicht, ob Balitc nun ein Psycho ist oder nicht, aber geht einfach mal drauf los um ihn  zu finden, könnte ja sein, dass er einfach nett ihre Fragen beantwortet ohne sie umzubringen? O.oAuch war es mir etwas suspekt, dass sie nicht mal Scham darüber empfinden kann, dass ihr Oberteil die meiste Zeit wegrutscht ist. Hallo??? O.o

Was ich gut fand, waren die Sprünge von der heutigen Zeit mit Tully und in die Vergangenheit mit Ysolde, allerdings wurden diese Sprünge oft nie wirklich angezeigt (zum Beispiel durch Kapitel oder Absätze) sondern wurde einfach mitten in der Geschichte ein Sprung eingebaut und ich habe erst nach einem Absatz gemerkt, dass wir nun in der Vergangenheit waren.

Ihren Sohn hingegen fand ich super, sein  Hobby ist der Hammer, ein richtig cooler kleiner Mann 😉

Am Beginn war es mir doch etwas suspekt. Baltic, als der Held der Story? O.o aber nachdem ich, dass Buch dann fertig hatte, wollte ich unbedingt noch mehr von ihm wissen. Er macht wirklich einen yummy Helden…

Allerdings fand ich, dass Tullys Problem mit ihrem Ehemann doch etwas zu schnell und aalglatt gelöst wurde. Es erschien mir so als wollte MacAlister unbedingt zu einer Bettszene kommen, dadurch wirkte es etwas zu gezwungen…

Natürlich sehen wir auch einige der alten Figuren wieder, vor allem Jim spielt wieder mit. Und wie ich diesen Hund/ Dämon doch liebe. Ein Fellknäuel mit Humor 😉

Das Ende war weniger Spannung und Action als mehr Humor. Was mich allerdings nicht wirklich störte, dass fand ich eigentlich ganz funny. Also wenn MacAlister vor hatte mich nicht durch „Spannung in den Tode zu treiben“ sonder „Mich selbst in den Tod lachen zu lassen“ dann hat sie es fast geschafft, aber nur fast 😉

Auch, wie schon bei den anderen Reihen von MacAlister, bleiben am Ende einige an Fragen offen und man freut sich schon auf den nächsten Band, um all diesen Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

Claudia Gray- Evernight

Orginaltitel:
Verlag: HarperTeen
ISBN: 978-0061284441
Seitenanzahl: 352
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,47€
Erscheinungsjahr: 02.2009
Übersetzer:-

Inhalt:

An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …

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Meine Meinung:

Bei Evernight handelt es sich um einen typischen Jugendroman. Der Schreibstil ist einfach und unterhaltsam gehalten, die Geschichte lässt sich durchgehend flüssig lesen.

Die erste Hälfte verhält sich etwas plätschernd, und läuft so vor sich hin, ab Beginn des „zweiten großen Abschnitts“ des Buches kommt etwas Action und Spannung in den ganzen Storylauf rein.

Der Hauptcharakter aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird war mir größtenteils sympathisch, allerdings kamen mir Biancas Wechsel zwischen schüchtern und aggressiv doch etwas holprig und unrealistisch vor. Ich kann ihr schnelles „binden“ and Lucas verstehen, da er ja anscheinend auch der einzige Außenseiter neben ihr in der Schule ist. Aber diese große erste Liebe auf den ersten Blick war doch etwas unglaubwürdig und überzogen.

Lucas, war natürlich typischer Raufboldtyp. Der Außenseiter, der gar nicht mit den anderen auskommen will sondern lieber in Kämpfe gerät. Der Streit sucht und sich gegen alle Regeln stellt. Alles in allem typischer Eye-Candy…Allerdings scheint er mir doch etwas zu wenig über Vampire zu wissen, obwohl sie doch seine Feinde sind, (und die Feinde der Black Cross Hunter schon seit einigen Jahrhunderten sind) da kann man sich schon erwarten, dass er ein bisschen mehr über seine Feinde herausgefunden hätte…

Auch hatte ich mir erhofft, dass Gray etwas mehr auf den Konflikt zwischen der Liebe eines Vampirs und eines Black Cross (Vampir Hunter)- Mitglieds eingehen würde, was meiner Meinung nach aber etwas zu kurz kam.

Ebenfalls war mir die erste Hälfte doch stark editiert, ich bezweifle dass Gray die Geschichte wirklich so geschrieben hat…

Der Kontrast zwischen, was im ersten Abschnitt und dem zweiten als „normal“ für Bianca angesehen wird, war mir zu groß und krass gestaltet.

Spoiler!

Es kann ja sein, dass für Bianca das Leben als Vampir als normal erscheint und sie es deshalb nicht wirklich in jedem Satz erwähnt, aber Hinweise auf was sie ist hätte ich mir schon gewünscht. Auch sagt sie in der ersten Hälfte oft, dass es ja so komisch sei, dass die „Evernight Kinder“ so seltsam und so snobbistisch sind. Und dann in der zweiten Hälft? Akzeptiert sie es größtenteils, weil sie ja versteht dass es Vampire sind…. Dadurch erschien mir die erste Hälfte so ein bisschen wie ein Sympathiefänger, damit man Bianca lieb gewinnt, weil sie ja so allein und so ein Außenseiter ist….

Das Ende fand ich etwas unrealistisch und gezwungen…

Spoiler!

Dass die Vampire die Hunter einfach so abziehen lassen, kam irgendwie so rüber als müsste Gray ein Ende schreiben, in dem Bianca zurück nach Evernight geht und die Hunter noch weiter eine Rolle in den folgenden Bücher spielen können….

Fazit:

Eine gute Unterhaltung, an der ich einiges an Spaß hatte. Man kann gut einfach mal abschalten und sich einfach in eine andere Welt fallen lassen. Zwar kein Meisterwerk (bei weitem), aber gut genug dass ich mir den zweiten Band auch kaufen werde.

J.R.Ward- Black Dagger. Lover Mine (Vampirseele/Mondschwur)

Orginaltitel:
Verlag: Little, Brown Book Group
ISBN: 978-0749941789
Seitenanzahl: 672
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,80€
Erscheinungsjahr: 05.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

In the darkest corners of the night in Caldwell, New York, a conflict like no other rages. Long divided as a terrifying battleground for the vampires and their enemies, the city is home to a band of brothers born to defend their race: the warrior vampires of the Black Dagger Brotherhood.

John Matthew has come a long way since he was found living among humans, his vampire nature unknown to himself and to those around him. After he was taken in by the Brotherhood, no one could guess what his true history was- or his true identity. Indeed, the fallen Brother Darius has returned, but with a different face and a very different destiny. As a vicious personal vendetta takes John into the heart of the war, he will need to call up on both who he is now and who he once was in order to face off against evil incarnate.

Xhex, a symphath assassin, has long steeled herself against the attraction between her and John Matthew. Having already lost one lover to madness, she will not allow the male of worth to fall prey to the darkness of her twisted life. When fate intervenes, however, the two discover that love, like destiny, is inevitable between soul mates.

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Achtung Spoiler Alarm!!! (Wer die Bücher davor bzw. das Buch selber nicht gelesen hat, möchte das hier vielleicht leiber nicht lesen….)

Meine Meinung:

Oookay, das erste mal als ich das Buch in der Hand hatte dachte ich nur „Was ein Oschi!“. Oh ja, im Vergleich zu zum Beispiel Phury’s Buch ist Lover Mine mit seinen gut 650 Seiten sehr eindrucksvoll. Die Geschichte von Lover Mine knüpft direkt an das Ende von Lover Avenged an.

Der Schreibstil ist wie immer typisch Ward, sie schafft es Emotionen gut verpackt und trotzdem nachvollziehbar rüberzubringen.

In Lover Mine gibt es mehrere Erzählstränge.

Die erste ist von Xhex und John Matthew.

Die Beziehung der beiden ist gut und nachvollziehbar, Xhex ist nicht mehr nur die total harte Kriegerin sondern auch eine Frau, was in diesem Buch endlich auch mal richtig durchscheint, obwohl ich doch sagen muss das ich mir Xhex Körperbau durchaus anders als den von Wellsie und Beth vorgestellt habe (Ich sage nur Kleid ganz am Ende…). Man erhält ein bisschen Einblick in Xhex Vergangenheit allerdings hätte man das noch ein bisschen besser ausarbeiten können, noch ein bisschen tiefer gehen, so bleibt Xhex teilweise noch ein bisschen zu oberflächlich. John hingegen ist, zum grossteil durch all die Infos die man in den vergangen Büchern erhält ein Charakter mit Ecken und Kanten, Schwächen und Stärken und richtigem Tiefgang. Man erfährt noch etwas mehr von seiner Entwicklung von einem schwächlichem Pretrans zu einem guten, harten und durchsetzbaren Mann. Die Bettszenen sind im Vergleich zu den ehemaligen Szene manch anderer BDB-Büchern etwas schwach gekommen. Was mir etwas gefehlt hat ist Johns Einführung in die Bruderschaft (natürlich ist klar, dass John sowie auch Quinn und Blay schon so gut wie dazu gehören) aber wenigsten am Rande oder am Ende hätte man das noch anbringen können, aber vielleicht kommt, dass ja noch in einem der nächsten Bücher vielleicht wenn es um Quinn und Blay geht….

Die zweite Geschichte ist die von Quinn/Blay/Lalya und Saxton.

Hier sieht man schon einige gute Ansätze für den weiteren Verlauf ihrer Geschichte, im vergleich zu Xhex und John geht es bei Blay und Quinn in der emotionalen Ebene hoch und runter und einfach kunterbunt, da sind die großen Gefühle nicht nur im Ansatz zu erkennen oder zu erahnen, nein, hier springen sie einem schon direkt ins Gesicht und lassen einen nicht mehr los. Bei Blay und Saxton hat es mich doch etwas gestört, dass man zwar mal einen kleinen Kuss in der Gasse sehen durfte aber nicht hinter die geschlossenen Schlafzimmertüren spicken durfte. Hier scheint es mir als würde Ward nicht ganz wissen, wie sie mit einer M/M Beziehung wirklich umgehen soll. Mit Layla hatte ich wirklich irgendwie Mitleid sie scheint wirklich anzufangen an Quinn zu hängen, aber auf Dauer wird das wohl nichts werden.

Die dritte Stroyline ist von Lash, dem super Bösewicht, oder nicht…

Ich fand Lash noch besser als er an nichts und niemanden hing und sich nur um sich selbst gekümmert hat, dieses abhängige und vollkommen versessen sein von ihm passt irgendwie nicht so wirklich ins Bild. Auch denke ich, dass er durchaus noch in den nächsten Büchern eine Rolle spielen könnte, like „back in black“ (wörtlich hier 😉 ) und noch schlimmer als zuvor, sodass selbst Omega zweimal nachdenkt was er nun tun wird mit seinem Söhnchen….

Die vierte Stroyline ist von irgendeinem komischen Fernsehmoderator der in einer  Art Spukhaus eine TV-Show drehen will. Ich glaube hier sollte Mhurder etwas eingeführt werden und vorgestellt werden, was allerdings bis auf eine kleine Szene nicht wirklich passiert ist. Meistens (vor allem am Anfang) fand ich diese Storyline nur nervtötend, und wenn ich nicht gedacht hätte, dass sie noch einen späteren großen Sinn hätte, hätte ich sie liebend gerne übersprungen.

Als fünftes, begleitet man Darius und Thor in der Vergangenheit, was einen noch mehr Einblick in die Vergangenheit, die Beziehung der beiden zueinander und vielleicht auch schon ein bisschen Hoffnung auf Thors Zukunft gibt.

Diese Storyline fand ich durchaus interessant, allerdings war am Anfang des Buches nicht ganz klar ob es nun Flashbacks von John waren oder nur Vergangenheitsepisoden. Eine der Frage die Lover Mine zurücklässt, ist die, ob John jemals herausfinden wird, dass er eigentlich Darius ist oder ob es für immer ein Geheimnis bleiben wird.

Die sechste Line ist über Payne und ihr Leben auf der anderen Seite, hierbei wird nicht nur ein Ausblick auf das nächste Buch gegeben sondern auch noch ein neuer Charakter eingeführt. Einiges an possibilities für die Zukunft hier zu finden. 🙂

Ich hoffe jetzt habe ich nichts vergessen 😉

Einiges an Infos reingepackt, teilweise vielleicht auch etwas zu viel, sodass die eigentliche Geschichte von Xhex und John leider etwas in den Hintergrund fällt.

Aber alles in allem bin ich trotzdem vom den Buch begeistert gewesen, Ward und die Brüder wachsen einem mit jedem Buch einfach immer mehr ans Herz…. 🙂

Eileen Wilks- Lupi6. Blood Magic

Orginaltitel:
Verlag: Berkley
ISBN: 978-0425233054
Seitenanzahl: 368
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,00€
Erscheinungsjahr: 02.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

As they plan their wedding, Lily Yu and Rule Turner, a prince of the lupi, are facing a great deal of tension from both their families. Not everyone can accept their mixed marriage: she’s Chinese; he’s a werewolf. Even Lily’s grandmother is acting strangley distant, though Lily and Rule are about to discover that her behavior has nothing to do with their upcoming nuptials.

A powerful, undying nemisis has come to San Diego to exact vengeance on Lily’s family- and turn the city into a feeding ground. It’s up to Lily and Rule to stop her, in spite of ancient treaties and an inheritance passed down through the blood. Otherwise San Diego could go up in flames, and they won’t live to make it to the altar….

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Meine Meinung:

Wie immer schafft es Eileen Wilks Paranormale Fantasy mit Kriminalfällen zu verweben, alte traditionelle Polizeiarbeit gemischt mit übernatürlicher Magie logisch und stichhaltig erzählt.
Neue, so wie alte Charaktere treten in der Geschichte auf und man erhält auch ein bisschen mehr Einblick in Großmutters (Li Leis) Vergangenheit…
Leider ist mir ein bisschen zu wenig Interaktion von Lily und Rule vorhanden, sie spielen beide ziemlich große Rollen im Buch aber sie interagieren nicht wirklich miteinander. Bis auf einen sehr kurzen (aber unterhaltsamen) Streit wirken sie leider nicht wirklich wie ein Paar kurz vor der Hochzeit…
Was mich aber etwas gestört hat, sind die kruzen Kapitel am Anfang des Buches, über Großmutters Vergangenheit, die dann aber nach dem zweiten oder dritten aufhören, irgendwie habe ich mehr erwartet, dass es so eine art zwei verschiedene Geschichtenstränge gibt. Allerdings hat Wilks versucht die Stränge am Ende miteinander zu verweben, was nicht so ganz gelungen ist, dabei sind die Vergangenheitsstränge von Li Lei etwas zu kurz gekommen.
Man erhält etwas mehr Einblick in die Welt der Lupi, vorallem auch deren politische Ansichten und die Aufgabe der Mäntel.
Ansonsten hatte ich wie bei den Bänden zuvor richtig Spaß an den Geschichten und freue mich schon auf den nächsten Band, Blood Challenge

Marjorie M. Liu- Inked. Armor of Roses

Und die letzte Geschichte der Inked- Anthology:

Orginaltitel:
Verlag: Berkley
ISBN: 978-0425231975
Seitenanzahl: (insgesamt) 448
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,00€
Erscheinungsjahr: 01.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

When demon hunter Maxine Kiss investigates a grisly murder, she finds herself involved in a conspiracy datin back to World War II- and a secret mission that her grandmother may have carried out for the U.S. government, one that involves the misterious „Armor of Roses“.

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Meine Meinung:

So stelle ich mir eine gute Anthology vor. Eine interessante gut geschriebene einfach unterhaltsame Geschichte, die Lust auf mehr und einen neugierig auf eine neue Reihe macht. Bis auf kleine Erinnerungsschwierigkeiten am Anfang, es waren einfach so viele Namen auf einmal, dass ich sie gar nicht alle auseinader halten konnte, war die Story gut durchdacht und bis kurz vor der Auflösung des Rätsels tappte man genauso im Dunkeln wie die Hauptperson. Man erfährt nur genauso viel von dieser anderen Welt, in der die Geschichte spielt, wie man wirklich wissen muss, um alles zu verstehen, so dass man auch nicht erschlagen oder vollkommen verloren dasteht.

Von Marjorie M. Liu kenne ich schon eine andere Reihe, die Dirk& Steele Geschichten, die mir bis jetzt immer sehr gut gefallen haben, und die ich eigentlich auch nur weiter empfehlen kann.
Hier geht es mal zu Marjorie M. Lius Website.

Eileen Wilks- Inked. Human Nature

Eileen Wilks Story war der eigentliche Grund, warum ich mir diese Anthology überhaupt gekauft habe. Ihre Geschichte war die vierte Story.

Orginaltitel:
Verlag: Berkley
ISBN: 978-0425231975
Seitenanzahl: (insgesamt) 448
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,00€
Erscheinungsjahr: 01.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

When the magically tattooed body of a man is found in a Northern California town, FBI Agent Lily Yu is drawn into the case. Trouble is, the victim wasn’t human- and the killer isn’t finished…

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Meine Meinung:

Wie immer hat mich Eileen Wilks nicht enttäuscht. Ihre Geschichte, obwohl kurz war gut durchdacht, und die Detektivarbeit war, wie in ihren Büchern zuvor gut verarbeitet, sodass man mit Lily mitarbeiten konnte und spekulieren konnte, wer denn nun der Mörder war?
Unterhaltsam, spannend, und ein bisschen Action, natürlich haben Gefühle sowie Rules und Lilys Beziehung auch mitgespielt. Auch sind ein paar neue Fragen für die zukünftigen Bücher der Reihe aufgetaucht, die hoffentlich in Blood Magic etwas aufgelöst werden . 😉
Allerdings muss ich eingestehen, dass wenn ich die Serie nicht schon kennen würde, wäre ich von der Lupi-Welt doch auch etwas verwirrt gewesen….
Zur Autoren-Site geht es hier lang:
Eileen Wilks

Jasmine Galenorn- Inked. Etched in Silver

Und hier ein bisschen etwas über die dritte Geschichte von Inked (wie nicht zu übersehen, lese ich die Geschichten out-off-order)

Orginaltitel:
Verlag: Berkley
ISBN: 978-0425231975
Seitenanzahl: (insgesamt) 448
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 6,00€
Erscheinungsjahr: 01.2010
Übersetzer:-

Inhalt:

In „Etched in Silver“, a supernatural agent is on th trail of a sadistic serial killer when an unexpected- and dangerously seductive- ally comes to her aid, setting in motion a magical ritual that may end up binding them together, body and soul.

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Meine Meinung:

Zuerst muss ich mal sagen, dass ich äußert verwirrt bin. Ich habe die Geschichte gelesen und wollte mich dann mal darüber informieren ob sie zu einer Reihe gehört oder allein steht. Also ab auf die Autor Website, und da habe ich auch gleich mal rausgefunden, dass das Buch wirklich zu einer Reihe gehört, einer mit der ich sogar schon manchmal im Buchladen geliebäugelt habe. Allerdings bin ich jetzt super verwirrt, ich kann gerade die Reihenfolge gar nicht wirklich bestimmen, vor allem scheint es, dass in den richtige/ langen Büchern der Reihe Camille (Die Hauptperson der Mini-Geschichte) schon einen Freund hat und das die Charaktere etwas variieren (In der Anthology ist die Schwester noch keine Vampiren in einem der Büchern ist sie es dann auf einmal o.O). Jetzt kann ich nicht so ganz rausfinden ob die Anthology einfach eine Geschichte sein soll, die die Autoren sich mal aus einer Laune heraus ausgedacht hatte und sie veröffentlichen wollte, oder ob die Anthology wirklich ein Teil der Reihe ist (was mich dann aber verwirrt…..). Mal sehen ich werde da wohl noch ein paar mehr Informationen sammeln müssen, um dazu etwas mehr sagen zu können 😉

Zur Geschichte selber, die Welt ist wieder sehr interessant, eine gute Idee, wenn auch auf die Kürze nicht ganz überschaubar.
Allerdings gefällt mir die Sprache nicht so wirklich, sie wirkt irgendwie äußerst gezwungen grob und crude. Mehr als würde die Autoren die Charaktere zwingen so zu sprechen und nicht so als würden die Menschen wirklich in solch einer Art in dieser anderen Welt sprechen…
Im Vergleich zu den anderen beiden Geschichten die ich schon aus der Anthology gelesen habe, ist diese hier etwas explizierter und es kommen ein bisschen mehr „Bett-mäßige-Szene“ vor, was mich aber nicht besonders gestört hat.
Wie zuvor unterhaltsam wenn auch nicht wirklich das gelbe vom Ei.
Zur dritten Geschichte, die ich schon gelesen habe (die von Eileen Wilks) kommt später noch ein bisschen was.

Zur Autoren-Website von Yasmine Galenorn geht es hier, vielleicht könnt ihr mir ja die richtige Reihenfolge erklären…..

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