[Tag 06]-Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Okay,  also hassen tue ich diese beiden Bücher auf jeden Fall schon mal nicht. Das Lesen war allerdings ziemlich zäh und obwohl ich die Bücher an sich ganz okay/gut fand würde ich sie nicht nochmal lesen wollen.

Henning Mankell- Der Chronist der Winde

Inhalt:

Eine magische Aura umweht den afrikanischen Straßenjungen Nelio: Noch nie hat jemand gewagt, ihn zu verprügeln. Vielleicht weil aus dem 10-Jährigen, dem sich die irdischen Abgründe viel zu früh erschlossen haben, eine greise Weisheit spricht. Jetzt aber liegt Nelio mit schweren Schusswunden auf dem Dach eines ärmlichen Theaters. Dort erzählt er — zwischen kräftezehrenden Fieberschüben — dem Bäckerjungen José Antonio Maria Vaz sein Leben. Das beginnt mit der Erinnerung an die Banditen, die sein Dorf niederbrannten, seine Schwester töteten und vor denen er geflüchtet ist, als sie ihn zwingen wollten, einen Verwandten zu erschießen. Und es endet bei den Straßenkindern in der Stadt, denen Nelio zu einem an Fairness und Reife geradezu übermenschlichen Anführer wurde: Gestohlen jedenfalls wird nicht unter seinem Regime; bestenfalls — in der Villa eines verreisten Entwicklungshelfers — der Kühlschrank leer gegessen.

Also die Geschichte an sich, die Charaktere und die Botschaft waren echt wunderbar. Aber der Schreibstil war nicht nur gewöhnungsbedürftig sondern teilweise echt eine Qual für mich armen Leser… Jetzt habe ich irgendwie schon richtig Bammel vor einem neuen Mankell-Buch, hoffentlich schreibt der nicht immer so…

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Stefan Zweig- Die Schachnovelle

Inhalt:

Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires kommt der Ich-Erzähler dem arroganten Schachweltmeister Mirko Czentovic erst nahe, als sich dieser bereit erklärt, gegen alle Hobbyspieler gemeinsam eine Partie zu spielen. Als diese schon verloren scheint, greift ein Dr. B. in das Spiel ein und holt gegen Czentovic noch ein Remis heraus. Durch Dr. B.s seltsames Spielfieber neugierig gemacht, will der Ich-Erzähler mehr von ihm erfahren. Daraufhin berichtet ihm Dr. B. von seiner monatelangen Einzelhaft im Wiener Gestapo-Gefängnis, wo er dem Irrewerden nur dadurch entkam, dass er aus einem entwendeten Schachbuch Meisterpartien nachspielte. Als er danach begann, gegen sich selbst zu spielen, erlitt er eine Art »Schachvergiftung«, die in an den Rand des Wahnsinns brachte, aber auch seine Entlassung aus dem Gefängnis zur Folge hatte. Das Spiel gegen Czentovic war Dr. B.s erste Partie seither. Das zweite Spiel, das er allein gegen den Weltmeister spielt, gewinnt er souverän. Bei der Revanche zeigen sich allerdings wieder alle Symptome der »Schachvergiftung«, woraufhin Dr. B. das Spiel abbricht und keine Schachfiguren mehr anrühren will.

Also vorweg: Bis jetzt hat es noch jeder Lehrer geschafft, dass ich eine selbst wunderbare Schullektüre am Ende verabscheut habe. Allerdings hat bei diesem Buch unsere Lehrerin sehr gute Arbeit geleistet und uns das Buch größtenteils „selber erforschen“ lassen. Somit hat mir dieses Buch dann auch gefallen. Mal von den ganzen „wichtigen deutsch-inhalten“ (ja auch gelernt haben wir dabei etwas…) abgesehen war es recht unterhaltsam und gut geschrieben. Allerdings auch hier wieder, obwohl es doch irgendwie ein gutes Buch war, würde ich es wohl nicht nochmal lesen wollen….

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