Lynsay Sands- Sweet Revenge (Süße Rache)

Orginaltitel:
Verlag: Leisure Books
ISBN:978-0843946802
Seitenanzahl:400
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: ?
Erscheinungsjahr: 02.2000
Übersetzer:-

Inhalt:

Lady Kyla ist schwer verletzt und hat hohes Fieber. Sie wird trotzdem von ihrer verhassten Schwägerin auf die Reise zu ihrem künftigen Bräutigam McGregor geschickt. Auf der Reise wird der Tross vom Clan des Galen McDonald überfallen. Galen gibt McGregor die Schuld am Tod seiner 1. Frau und entführt deshalb seine Braut um diese aus Rachgelüsten heraus zu heiraten. Die Ehe wird auch geschlossen – Kyla ist jedoch vom Fieber zu benebelt, daß sie von der eigenen Vermählung nichts mitbekommt. Als sie sich schließlich erholt hat, stellt sie den gesamten McDonald-Clan auf den Kopf und erobert so ganz nebenher auch noch das Herz ihres „Gemahls“ – ohne zu wissen, daß sie bereits verheiratet ist…
Was sich hier etwas wirr anhört ist es auch.. Dadurch, daß Kyla die eigenen Hochzeit „verschlafen“ hat und die McDonalds davon ausgehen, daß sie geistig verwirrt ist, sorgt Kyla für jede Menge Aufregung in der Burg und für Gelächter bei der Leserin.

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Meine Meinung:

Zuerst mal hat das Buch alles, was man sich von einem guten Highlander-Roman erwartet: Nicht nur einen heißen Schottenlord, eine Heldin, die sich von nichts und niemanden etwas sagen lässt und so sturrköpfig wie ihr Gemahl ist sondern auch noch viele andere liebe Charaktäre die einem richtig ans Herz wachsen. Da ist die alte Amme von Lady Kyla, die ihr immer beiseite steht, aber auch mal ihre Meinung zu ihrer dickköpfigen Herrin sagt, eine kleine Schottische Lady, vor deren Wut auch ihr Bär von einem Mann Achtung hat, und die sich natürlich prächtig mit Kyla versteht und noch ein paar andere Nebenfiguren, die nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern denen man auch ihr eigenes Büchlein wünschen würde. Die Bösewichter sind genau das, böse und abstoßend so wie es sein sollte. Allgemein sind im Buch die Rollen klar verteilt, so weiß man immer wann mal wieder ein Böser Ärger machen wird. Und natürlich fehlt die Liebe, die heißen Bettszenen oder das etwas zu beschützerische Temprament des Lords auch nicht.  Was das Buch allerdings deutlich von anderen Highlander-Büchern heraushebt und es deutlich als ein Lynsay Sands Buch markiert sind die urkomischen und wirklich amüsanten Szenen. Wie immer ist Lynsay Sands‘ Heldin nicht auf den Mund oder auf den Kopf gefallen, aber durch die am Anfang des Buch herrschende Krankheit oder deren Folgen kommt es zu wirklich interessanten Szenen bei denen ich nur laut los lachen konnte…
Natürlich gab es einige Klischees aber die haben mich nicht weiter gescherrt, da der Rest des Buches echt orginell geschrieben wurde.
Allgemein ist das Buch eine wunderbare Unterhaltung, die man gar nicht mit aus der Hand legen will, vorallem wenn Kyla wieder einen ihrer tollen Fluchtversuche startet (und die Wachen ihr bereitwillig ein bisschen unter die Arme greifen  😉 ).

Das Buch hat mir einen wirklich tollen Nachmittag und Abend bescherrt und ich habe Lust auf gleich noch ein Sands‘ Buch bekommen… 🙂


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