Kerstin Dirks- Lykandras Krieger1. Wolfsängerin

Orginaltitel:
Verlag: Sieben
ISBN:978-3940235275
Seitenanzahl: 176
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 14,90€
Erscheinungsjahr: 08.2008
Übersetzer:-

Klappentext:

Remierre de Sagrais streift seit Jahrzehnten als einsamer Jäger durch Europa und hat sein Dasein allein dem Kampf gegen die Mächte des Bösen verschrieben. Sein eigenes Leben hat er einem strengen Kodex unterworfen und stellt es weit hinter seine Pflicht, die Menschheit vor Vampiren seinen dunklen Brüdern zu schützen, zurück. Ein normales Privatleben oder gar Liebesbeziehungen sind für ihn schon lange indiskutabel. Joli Balbuks Leben hingegen wechselt nach einem plötzlichen Lebenszeichen von ihrem verschollen geglaubten Vater von eintönig zu aufregend. Dieser besteht auf ein baldiges Treffen, und schon bald gerät Jolis Weltbild völlig aus den Fugen. Ein Strudel aufregender Ereignisse führt sie direkt in eine Welt, die sie bisher nicht einmal im Traum für möglich gehalten hätte, in die dunkle Welt von Remierre de Sagrais. Sie kann sich seiner faszinierenden Aura nicht entziehen und muss bald erkennen, dass auch sie ein Teil dieser dunklen Welt ist.

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Obwohl ich mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut habe (nicht zu letzt wegen der vielen positiven Rezis die im Internet zu finden sind..), wurde  ich doch ziemlich enttäuscht.

In der Geschichte gibt es viele gute Ansätze und Ideen aus denen man etwas richtig Gutes hätte schaffen können, allerdings gelingt es Dirks nicht wirklich diese Ideen umzusetzen. Vielleicht auch wegen der geringen Seitenzahl? Mit ein paar Seitchen mehr hätte sich da sicher noch was machen lassen.. Der Schreibstil ist zwar einigermaßen gut, und das Lesen plätschert so vor sich hin, aber richtig Spannung kam bei mir nie auf. Auch haben mich die Dialoge zum Teil doch sehr gestört, sie waren irgendwie zu gestelzt und unnatürlich für meinen Geschmack geschrieben. Ja gut, Rem ist mindestens 200 Jahre alt und spricht vielleicht deshalb etwas anders als normal zu erwarten ist aber auch all die anderen Charaktere, die ja theoretisch zur Neuzeit gehören haben eigenartige Redensweisen gehabt… Für meinen Geschmack ist Rem auch immer noch zu perfekt gewesen und kam mir nicht wirklich menschlich- / werwolf-artig vor. Allerdings ist mir das auch bei den restlichen Charakteren aufgefallen, ihnen hat einfach das gewissen etwas gefehlt, dass sie gebraucht hätten um lebendiger zu erscheinen… Gut an den Figuren war, dass es nicht zu viele gab und man einen Überblick über sie behalten konnte. Auch hier hatte Dirks gute Ansätze ihre Figuren lebendiger zu machen, zu mindest die beiden Hauptfiguren, was allerdings nicht besonders gut ausgearbeitet wurde. So hat Joli eine Schwäche für Chilli-Schokolade und ist kein typischer Modeltyp, hat ein sehr geringes Selbstvertauen etc. und Rem, na ja er schnarcht, sonst irgendwelche Makel? Ähm ja er neigt dazu den Märtyrer zu spielen (aber das machen ja viele Helden) ansonsten? Perfekt……
Die restlichen Figuren bleiben oberflächlich und banal, wie der Großteil der ganzen Geschichte. Richtig, reinfühlen konnte ich mich in keine der Personen. Da die Sichtweise aus der die Geschichte erzählt wird zwischen Rem und Joli wechselt konnte ich zu keinem der beiden irgendeine richtige Verbindung herstellen und die emotionale Achterbahnfahrt oder was das genau sein sollte? war ziemlich unglaubwürdig und schon von den ersten paar Seiten her für mich eher unrealistisch dargestellt, so dass ich mich auch nie richtig in Joli oder Rem hineinversetzten konnte…
Alles in Allem war das Buch wenig interessant, und ich habe es nur fertig gelesen, da es eh so wenig Seiten waren, unterhaltsam würde ich das Buch auch nicht nennen. Außer an zwei Stellen an denen ich kurz was zu lachen hatte, ging der Rest der Zeit die Geschichte eben irgendwie so vor sich hin…

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